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19.10.2018

Schwangere aus Germersheim und der Region entbinden in Landau

Familienorientierte Geburtshilfe und Kinderklinik als Pluspunkte steigern die Zahl der Geburten im Vinzentius-Krankenhaus Landau kontinuierlich

„Wir stehen bereit.“ Beruhigend wendet sich Ilona Fleischer-Klisch, Geschäftsführerin des Vinzentius-Krankenhauses Landau, an die Schwangeren aus Germersheim und den umliegenden Orten. Nachdem in der Germersheimer Asklepios-Klinik die Hebammen zum Jahresende gekündigt haben, rechnet sie damit, dass ein Teil der werdenden Mütter nun im Landauer Vinzentius-Krankenhaus ihre Kinder zur Welt bringen werden.

 

Im Vinzentius-Krankenhaus ist die Zahl der Geburten in den vergangenen Jahren kontinuierlich    gestiegen. Dr. Daniel Grube, Leitender Oberarzt in der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, spricht von insgesamt 1220 Geburten im Jahr 2017. Analog zu den Geburten seien weitere ärztliche Stellen in der Frauenklinik geschaffen worden. Im Einsatz sind außerdem, rund um die Uhr, 13 selbstständige Beleghebammen, die ihre Dienste selbst organisieren und immer eine Hebamme als Bereitschaftsdienst einplanen, die jederzeit bei Bedarf das Team ergänzen kann.

 

Als Pluspunkt am Vinzentius-Krankenhaus bewertet Dr. Grube die familienorientierte Geburtshilfe und die Sicherheit durch die Kinderklinik im Vinzentius-Krankenhaus – ein Perinatalzentrum mit Level 2, in dem Babys ab der 30. Woche und mit einem Gewicht ab 1250 Gramm geboren werden.

 

Wenn es die werdenden Väter wünschen, können sie für die Geburt mit im Krankenhaus aufgenommen werden. Außerdem ist geplant laut Dr. Grube, ein Familienzimmer einzurichten, in dem neben den Eltern die Geschwister der Neugeborenen übernachten können.

Dr. Grube rechnet mit 200 zusätzlichen Geburten im Jahr, wenn in der Germersheimer Asklepios-Klinik die Hebammen nicht mehr tätig sind. Geschäftsführerin Ilona Fleischer-Klisch sieht eine Parallele zum Jahr 2017: Als in Kandel die Geburtshilfe geschlossen wurde, seien eine Reihe von  Eltern zur Geburt ins Vinzentius-Krankenhaus gekommen.

Sie freue sich über weitere Geburten, sagt Ilona Fleischer-Klisch. Sie wisse aber auch, dass zusätzliche Geburten eine große Herausforderung für das Vinzentius-Krankenhaus bedeuteten. Ab 1250        Geburten im Jahr werde ein vierter Kreißsaal benötigt. Drei gibt es bisher, der Raum für den vierten ist bereits ausgewiesen. Auch bei den Betten ist gute Organisation gefragt. Nach dem Krankenhausplan des Landes Rheinland-Pfalz stehen in der Geburtshilfe und der Gynäkologie zusammen 31 Betten zur Verfügung.