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04.04.2019

Pflegern gehört die Zukunft

Gesundheits- und Krankenpflegerin Yamna Nait el Malem gibt einen Einblicke in ihren Beruf

Landau. Yamna Nait el Malem ist Gesundheits- und Krankenpflegerin im Vinzentius-Krankenhaus in Landau – und sie brennt für ihren Beruf. „Pflege ist nicht gleich Pflege“, betont die sympathische 34-Jährige. „Wer eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger macht, lernt nicht nur die Aspekte der Körperpflege kennen, sondern beschäftigt sich intensiv mit medizinischen und administrativen Aspekten des Berufsbilds.“ 

 

Nait el Malem absolvierte ihre Ausbildung von 2003 bis 2006 im Vinzentius-Krankenhaus. Seitdem ist sie in der Kardiologie tätig. Neben den pflegerischen Aspekten standen in ihrer Lehrzeit auch die Arzneimittellehre, die Krankheitslehre sowie die Anatomie des Menschen auf ihrem Stundenplan. „Pflegen muss gelernt sein. Man pflegt einen bedürftigen Patienten nicht einfach so“, erklärt die Landauerin mit marokkanischen Wurzeln. „Man pflegt einen Patienten unter Berücksichtigung seines Krankheitsbilds.“ 

Ziel bei der Pflege eines Patienten, der z. B. nach einem Schlaganfall eine Halbseitenlähmung aufweist, sei es, diesem die gelähmte Seite wieder bewusst zu machen. „Patienten mit Apoplex weisen Einschränkungen in ihrer Mobilität auf. Liegt eine Hemiparese – also eine Halbseitenlähmung vor – kann man z. B. das sogenannte Bobath-Konzept anwenden. Ziel dabei ist es, den Patienten wieder zu mobilisieren und zu aktivieren“, erklärt Nait el Malem fachkundig. In der Pflege sei es unheimlich wichtig, den Menschen als Ganzes zu betrachten und seine körperlichen sowie seelischen Bedürfnisse zu berücksichtigen. Erst dann gelinge es, eine gute Pflege durchzuführen. „Jede Pflege ist individuell“, fügt die Krankenschwester hinzu.

 

Aufgrund der steigenden Lebenserwartung und der gleichzeitig abnehmenden Geburtenzahlen wird es in der Gesellschaft immer mehr ältere Menschen geben. Dies hat große Folgen für die Pflegebranche. Die Folgen der Bevölkerungsentwicklung machen die heute schon enorm wichtige Säule der Gesundheits- und Krankenpflege unverzichtbar. Leider wird es immer schwieriger, junge Menschen für den Beruf zu gewinnen. „Zum großen Teil hängt das mit mangelnder Information zusammen. Vor allem junge Menschen assoziieren mit dem Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegers das Waschen von alten und kranken Menschen, die Hilfestellung bei der Nahrungsaufnahme und das Begleiten beim Toilettengang. Das ist aber falsch“, klärt die 34-Jährige auf. Das Image des Berufsbilds ist einseitig  – und dies zu unrecht. Die Aufgaben einer Pflegekraft sind komplex. Zudem gibt es zahlreiche Aufstiegsmöglichkeiten. Yamna Nait el Malem hat 2009 eine Zusatzausbildung zur Praxisanleiterin im Gesundheitswesen gemacht – als diese begleitet sie die Schüler während ihrer dreijährigen Ausbildung auf Station. „Das macht mir großen Spaß und ich finde es sehr interessant, zu sehen, wie sich die Schüler während ihrer Lehrzeit entwickeln“, begeistert sich die Landauerin. „Zu wissen, dass ich einen Beitrag zu dem Können und Wissen der Schüler geleistet habe, macht mich unheimlich stolz.“

 

Das Schönste an ihrem Beruf sei, erzählt Nait el Malem, dass sie einer sinnstiftenden Tätigkeit nachgehen kann. Es sei zwar oftmals mit einer gewissen Herausforderung verbunden, Pflegebedürftige und ihre Familien bei ihren oft schweren Wegen zu begleiten, aber es bedeute der examinierten Pflegerin zugleich unheimlich viel, diese Menschen zu ermutigen und sie zu inspirieren, wieder gesund werden zu wollen. „Die große Dankbarkeit, mit der mir die Patienten und ihre Angehörigen begegnen, bestätigt mich immer wieder in meiner Arbeit“, erzählt Nail el Malem und fügt hinzu: „Es gibt für mich keinen schöneren Beruf!“ (pdp)

 

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